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Die UNO rechnet damit, dass im Jahr 2050 insgesamt 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten lebt. Die Stadt ist ein Ort, an dem sich Entwicklungs- und Erwerbsmöglichkeiten, Zuflucht und individuelle Freiheiten bieten. Zugleich steigt das Risiko auf Ausbeutung, Vereinzelung, Vereinsamung, Verlust der ethnischen Identität sowie Gewalt. „Städte, die Orte der Begegnung, der gegenseitigen Bereicherung und des Austauschs zwischen verschiedenen Kulturen sein sollten, werden zu einem tragischen Szenario ausrangierten Lebens.“ (QA)

Es scheint klar, dass daher eine harmonische Organisation des Zusammenlebens aufgrund räumlicher, infrastruktureller, ökologischer und sozialer Probleme eine riesige Herausforderung darstellt: Es ist essenziell „den Gott des Lebens auch im städtischen Umfeld zu suchen und zu betrachten.“ (DAp), um das Recht auf das Leben in der Stadt, basierend auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit, Demokratie und sozialen Gerechtigkeit zu fördern. Welche Sendung hat die Kirche vor diesem Hintergrund in der Stadt und auf welche Fragen braucht es dringend Antworten?